Probenwochenende
Der Freitag war ja bereits ein gelungener Auftakt zum diesjährigen Probenwochenende (siehe letzter Post) - und genau in dieser Manier ging es auch weiter. Am Samstag war die Nachmittagsprobe angesagt, und wer denkt, dass die Musiker am Nachmittag seriöser sind (wieso auch immer, vielleicht, weil ihnen noch kein Arbeitstag in den Knochen steckt), der irrt sich. Einige der Proben-Sager sind so gut, dass man sie für die Nachwelt erhalten muss, so z.B. folgende Szene, die sich beim Proben von "Children of Sanchez" zugetragen hat. KPLM Markus S. ließ dabei die Solisten Michael S. und Elisa S. aufstehen, was im Tuba- und Trompetenregister für einigen Wirbel sorgte. So meinte Josef K. "Max, do kann i oba nimma spuin, wonn d Elisa so vor mia steht". Markus S. sah das auch ein und meinte "Ok, Elisa, deafsd di wieda niedasitzn" (und eine böse Zunge im Orchester ergänzte "Scheich, du kannst steh bleibn, do grausts höchstens de Tenöre").
Auch nach der Probe wurde noch heftig über spezielle Rumbakugeln, die handsfree gespielt werden können, diskutiert. Dabei ging es vor allem darum, einen Marsch damit einzuschlagen, wie man darauf das goldene Leistungsabzeichen erreicht und was es bedeutet, dabei die bronzene Verdienstmedaille zu erreichen (wem das alles nichts sagt, der soll sich an Maria S. wenden).
Am heutigen Sonntag stand eine Vormittagsprobe auf dem Programm. Solche Proben sind von der Ausbeute an verwertbaren Zitaten nicht so ergiebig, dafür musikalisch umso wertvoller.
Im Anschluss wurde noch der Faschingsumzug in Hartkirchen besucht, und dass wir dabei zwischen zwei Funkengarden marschieren durften, ist wirklich reiner Zufall!
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