Samstag, 26. Dezember 2009

Asing live (und der Rest exkl. Kneiding)

Es ist geschafft, der erste Tag des NJB 09 ist vorüber - Zeit, eine kurze Zwischenbilanz zu ziehen.
Was man in Asing heute auf jeden Fall lernen konnte, ist die fundamentale Wahrheit, dass man als Mann mit seiner Munition sparsam umgehen sollte, wenn man sich im reiferen Alter den Kinderwunsch erfüllen will("Oiso i mog drei Minimum" - Wos du? Du host doch dei Munition eh scho verschossn, des san nur mehr Platzpatronen!").
Ganz besonders wurde die einzige Frau der Partie (Maria S.) umsorgt, Originaldialog zwischen Hausherr, Maria S. und Josef A.:
H: Wer is denn do Kassier?
M: Desch warad i.
H: Ah, eh kloa, imma d Weiberleut.
J: Wos, wo segst denn du do a Frau?
Ein weiteres Beispiel zwischen Josef A. und Maria S.:
J: He, Maria, du host jo do zwoa so Bälle vorn dran, kann i mid de jongliern?
M: Na, schau, i hob sogoa vier!
J: Geh leck, na, mid vier konn is eh ned.
(Gemeint waren übrigens die Quasten am Schal)
Bei so viel Fürsorge war es kein Wunder, dass Maria S. um halb 8 beim Kirchenwirt w.o. geben musste und damit den besten Teil des Abends versäumte. Da nämlich 19 Uhr keine angemessene Zeit ist, um beim Wirt zu erscheinen, wurde ein spezieller Gönner aus Asing kontaktiert, der sich spontan bereit erklärte, die Partie noch zwei Stunden mit Getränken zu versorgen, sodass die zweite (und entgültige) Ankunftszeit auf 21:45 verlegt werden konnte.
Eine weitere Erkenntnis des heutigen Tages: es ist durchaus möglich, auch dann zu kotzen, wenn man noch nicht zu viel getrunken hat. Ganz einfach geht das, wenn das Mittagessen so gut ist, dass man einfach nicht mehr aufhören kann, zu essen, auch wenn einem alle Sinne sagen, dass man Schluss machen sollte; nachdem man sich dann dazu durchgerungen hat, das Besteck beiseite zu legen, wird noch Himbeer-Sahnetorte serviert, et voilà!
Was von der Partie Fraunhof noch zu erwähnen ist: Heuer wurde erstmals die "Kothi-Hüttn" mitgegangen. Da es dort natürlich keinen Gastgeber gab, übernahm kurzerhand Benjamin S. diese Rolle und bot in vorbildhafter Manier seinem Überaschungsbesuch eine Runde Cola-Rum an.
Ach, und übrigens: Falls in nächster Zeit bei einer Kotzelache oder einem ähnlichen "Tatort" einige Fasern eines rosaroten Schales auftauchen sollten - sofort das CSI Schardenberg rufen. Aus sicherer Quelle weiß man dort, dass diese Beweise (die von den oben erwähnten "Bällen" stammen) wahrscheinlich von Josef A. deponiert wurden, um Maria S. zu diskreditieren.

1 Kommentar:

Daniela hat gesagt…

wie woar des, maria? "heit gfreits mi jo überhaupt net, oba oft werds jo grod donn richtig klass..."
:-)