Mike's Melody
Heute ist Tag der Blasmusik. Die Schardenberger haben das bereits vor Betreten der Kirche bemerkt, da wir den Haupteingang einfach dicht gemacht hatten. Deshalb konnte sich jeder Musiker in aller Ruhe den Sessel optimal positionieren und vorwärmen und sich mental auf die zu spielenden Stücke vorbereiten. Anja S. ließ sich vom Kapellmeister persönlich die Finger wärmen und Michael S. gönnte sich unmittelbar vor seinem Solo noch ein kurzes Nickerchen, was ihm aber offensichtlich sehr gut getan hat, denn bei Morricone's Melody blieb kein Auge trocken bzw. kein (Gänse)härchen liegen und einige Kirchenbesucher konnte man mit geschlossenen Augen träumen sehen. Von dieser harmonischen Wolke wurden wir dann von unseren Schlagzeugern schnell wieder runtergeholt - nämlich bei der anschließenden Marschshow. Nach dem olympischen Ringeln und Marschende kam nämlich nicht wie erwartet eine kurze Pause mit Applaus, sondern sofort ein kurzes Einschlagen. Mit so viel Spontanität hatten wir nicht gerechnet und wir brauchten einige Takte, bis jeder wußte, welcher Marsch überhaupt gespielt und wann bzw. wohin marschiert werden sollte. Aber das ist bestimmt überhaupt nicht aufgefallen.
Dafür aber lief beim Frühschoppen alles wie gewünscht: Das Wetter perfekt, alle Tische voll, Weißwurst und Leberkäse im Nu verkauft und auch nach dem Besucheransturm noch ausreichend Getränke für uns. Nur um Manuel N. hab ich mir heute Sorgen gemacht - aber er hat mir versichert, er sei wirklich einfach nur müde.
Zum Schluss möchte ich noch Maria S. zitieren (die uns alle im Griff hatte): Wenn beim Musifest a oile so guat zsaumhelfn, donn wird des scho passat!
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