Freitag, 30. Dezember 2011

NJB - ein Nachruf

Schardenberg, 23 Uhr - das Neujahrsblasen 2011/2012 ist offiziell beendet - Zeit für einen Rückblick.
Persönlich kann ich nur sagen, dass drei Tage nüchtern zu sein eine größere Herausforderung darstellt, als mit 20 Stamperl Selbstgebranntem "Rosamunde" fehlerfrei zu intonieren. Wer das nicht glaubt, soll sich bei mir in nüchternem Zustand melden, damit ich einschlägige Videos von den letzten Tagen besorgen kann, um meine Behauptung mit aussagekräftigem Bildmaterial zu untermauern.
Die Schardenberger Bevölkerung war wieder einmal ein Wahnsinn - selbst vermeintlich "trockene" Rayons wurden dank der Großzügigkeit der vielen Spender mit Schnaps, Bier, Keksen etc. versüßt - und wenn man sich mal schnell drei bis vier Stunden "aufwärmen" will (was bei der heurigen Eiseskälte leicht vorkommen konnte), weiß man immer, wohin man sich wenden muss (das wäre eine neue Strophe der Schubertmesse wert - wohin soll ich mich wenden, wenn Schuh und Blas' mich drücken?)
Auch die Jungmusiker konnten wieder so manche Weisheit von den älteren Semestern lernen - beispielsweise, dass der Fachbegriff für "Neujahrsblasengruppe" RAYON heißt und bei jeder Gelegenheit verwendet werden muss, möglicht im Zusammenhang mit Haushalt/Hausnummer.
Die Anzahl an unterschiedlichen Stücken konnte gefühlt wieder gesteigert werden, wobei einige noch eines gewissen Feinschliffs im dynamisch-artikulativ-richtigeNotenSpiel-Bereich entbehrten.
Insgesamt kann man wohl wieder von einer sehr musikantischen Woche sprechen, und "bis nächsts Jahr und an guadn Rutsch, oba ned midm Auto, sondern mid de Ski!"

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