Dultwochenende - die Zugabe
Das vergangene Wochenende stand wieder einmal ganz im Zeichen der gepflegten Blasmusik. Bereits Samstag vormittags stand die goldene Hochzeit der alten Wirtsleute in Steinbrunn auf dem Programm. Dass es sich dabei um ausgesprochene Freunde der Blasmusik handelt, muss eigentlich nicht erwähnt werden, und so wurde dieses Fest auch vom Einzug in die Kirche bis zum Brautstehlen umrahmt. Dabei zeichnete sich schon am frühen Nachmittag ab, dass dieser Tag wohl etwas stärker werden würde - bereits beim Mittagessen wurden Themen wie zu kleine Schnitzelhappen (was im Endeffekt zu der Aussage von Silvia F., wie müde [sooo <--- ---> müde] sie sei, führte) erörtert und etliche große Biere konsumiert. Lobenswert war zudem der Einsatz einiger neuer Musiker, die extra zur nachmittäglichen Unterhaltung gekommen waren, nur um aufgrund des Platzmangels im Wirtshaus unverrichteter Dinge wieder nach Hause zu gehen.
Am Abend fand die Biennale des GAK bei der Feuerwehr Innstadt statt. Einige der bereits seit dem Vormittag im Einsatz befindlichen Musiker waren schon arg lädiert, was zu einem legendären Gottesdienst (samt auf der Orgel schlafenden Michael S., einem bratenden Sebastian E. und einem Bier in Coffee-to-go-Bechern verteilendem Michael W.) führte. Danach wurde der immer wieder ausgezeichnete Schweinebraten mit Reibeknödel verzehrt und noch ordentlich "eingelitert".
Als ob das alles noch nicht genug gewesen wäre, agierte die erweiterte Tanzlmusi am Sonntag noch einmal im Weißbierzelt, diesmal als Vorgruppe von niemand geringeren als "Spitzbua Markus" höchstpersönlich. Dieser signierte im Anschluss sogar noch eine CD für den GAK - eine ungewöhliche Ehre. Leider kann ich nichts Näheres über diese denkwürdige Ausrückung berichten, da eine Abordung von Schardenbergern die traditionelle Muttertagsspielerei der WPoS-Combo begleitete. Auch dort wurde sauber gearbeitet, sodass zumindest die "Restfettn" vom Vortag schön über die Zeit bewahrt werden konnte.
Wie man sieht, ist der Verein trotz des Proberaum-Umbaus höchst aktiv - einzig die teilweise mangelhafte Zahl an Musikern ist etwas enttäuschend. Aber wer sich solche Highlights entgehen lässt, ist ohnehin selbst schuld!
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