Die kürzesten Proben...
...haben oft die längsten Nachbesprechungen, wie heute wieder einmal zu sehen war. Am Ende wurden die letzten finanziellen Reserven zusammengeworfen, um noch wenigstens ein rotes Lämpchen am Automaten zum Leuchten zu bringen, während eine andere Fraktion das Leitungswasser aus den ganz großen Gläsern genoss.
Zudem war die Nachbesprechung insofern äußerst lehrreich, als:
- man Thomas H.s Einflüsterungen beim Pokerspiel mitgeteilt bekam ("Deine 'anderen Augen'[aus Jugendschutzgründen zensiert] sogn ma, i soi midgeh. Mi wunderts eh scho de ganze Zeit, dass si überhaupt dei Mund bewegt. I hea eh nur mehr auf deine 'anderen Augen'. Oba koa Wunder, bei der gelben Jackn muaß ma jo fast hischaun, des is jo wia a Arbeitsjackn von da ÖBB.")
- einem die Auswirkungen von Tschernobyl auf Maria S. erklärt wurden ("I hob drei Nüsse zwischen meine Fiass." und Stichwort Wonderbra - Marketenderinnen-'Augen' [auf Nachfrage - wieder Jugendschutzgründe])
- klar wurde, dass eben genannte Maria S. der einzige verbliebene "richtige Mann" (raucht Burton) im Probeheim war, während alle anderen Erdbeerzigaretten der Marke "Kiss Strawberry" konsumierten.
Mit Erstaunen stellte man schließlich fest, dass es draußen schon wieder dämmerte, und da man auf keinen Fall die Firm-Ausrückung verpassen wollte, beschloss man schweren Herzens, dem Probeheim gute Nacht zu sagen.
In diesem Sinne - bis gleich!
1 Kommentar:
@tanzlmusi: wonn i erfahren häd, wer "si imma de foischn aussuacht", kunnt i des iatzd schreibn, inkl. telefonnummer. oba leider woaß is ned. vllt kann do d eva s. weiterhelfen, de soi des wissen, hob i ghead.
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