Mathemusikalischer Spaß
Ich denke, die meisten von euch kennen einen Spirographen - jenes Spielzeug, mit dem sich mathematische Kurvenmuster zeichnen lassen. Aber wer hat schon einmal etwas von einem Harmonographen gehört? Damit lassen sich sogenannte Lissajous-Figuren darstellen, die bei der Überlagerung von harmonischen Schwingungen entstehen. Was hat das nun mit Musik zu tun? Nun, wenn man zum Beispiel diese zu überlagernden Schwingungen mit 441 und 442 Hertz wählt, erhält man eine Grafik, die zeigt, wie zwei Oboen ein eingestrichenes a aushalten (nicht böse sein, Daniela K.). Allgemein gesprochen lassen sich so Intervalle und Schwebungen grafisch darstellen - eine faszinierende Geschichte, wie ich finde.
Damit man sich darunter auch etwas vorstellen kann, habe ich das Oboenbeispiel von oben mit einem frei verfügbaren Java-Harmonographen nachgestellt:
Wer selbst am PC Harmonogramme erstellen will, kann diese Software bei WorldTree herunterladen, außerdem ist bei Amazon ein interessantes Buch zu dem Thema verfügbar. Und schließlich kann man - quasi ein Semesterprojekt - auch einen Harmonographen selber bauen.
2 Kommentare:
:-)
des is doch mal a interessanter beitrag ;-)
i versteh bohnhof...
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