Wie süüüß
Mir wurde nun endlich die Ehre zuteil, ein Polkaschwein in den Händen zu halten. Der aufmerksame Leser wird bereits wissen, worum es sich dabei handelt. Mitgebracht hat dieses Stück unser Thomas K., und zwar aus Schweden.
Mit ungestümer Vorfreude habe ich diese "Zuckerstange" gleich ausgewickelt und dabei schon bemerkt, dass dies nichts Einheimisches ist. Ich wusste weder beim Auspacken noch beim Kosten, wie dieses Ding wirklich zu handhaben sein sollte, ohne dass dabei beide Hände sowie das halbe Gesicht klebrig werden.
Sofort habe ich mich bei Thomas K. erkundigt, der zog sich jedoch mit einem "A Bedienungsanleitung hob i leida net." aus der Affäre. Ja, da stand ich nun und tu es heute noch. Zum Lutschen zu groß, zum Abbeißen zu dick, zum Schneiden zu hart, zum Auf-einmal-Essen zu süß - vielleicht, so kam mir der Gedanke, ist dies die Jahreszuckerration eines Schweden, sozusagen für Notsituationen, immer eingesteckt in der Tasche - oder aber ein Werbegag für Touristen, die sich dann fragen, wie man sowas richtig isst, während sich die Schweden hinter vorgehaltener Hand ins Fäustchen lachen. Ja, so muss es sein. Wer mir das Gegenteil beweisen will, kann sich gern bei Thomas K. ein solches Schweinchen organisieren und selbst sehen.
Apropos süß:
Am Sonntag beim Tag der Blasmusik brauchen wir viele Torten und Kuchen. Wer sich dazu berufen fühlt, kaufe bitte alle notwendigen Zutaten ein und backe ein leckeres Törtchen, oder zwei oder drei. Wer selber nicht so talentiert ist, frage bitte Mama/Oma/Tante/Freundin (damit will ich nicht sagen, dass Männer sowas nicht können - Tobias I. zB - das weiß ich - kann nämlich leckere Dinge backen). Abliefern der Köstlichkeiten ist am Sonntag ab 8 Uhr möglich.
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