Die Florianijünger, Teil 1
Heute war für einige Musiker wieder ein besonders anstrengender Tag, denn wie schon in der Woche zuvor ging es auch heute ins Wein- und Weißbierzelt auf der Passauer Dult. Im Großen und Ganzen ging das alles auch wie letze Woche über die Bühne, nur dass bei einigen schon leichte Ermüdungserscheinungen zu Tage traten ("I moa, iatzd miass ma an Hamedinger Schos oruafn, unsa Ansatz is goa, und mia soitn nu zwoa Stund spuin"). Aber irgendwann (ca. 3 Maß später) war dann der Schlussmarsch gespielt; jetzt noch schnell ein Dutzend Brezn inkl. Emmentaler bestellt, und dann gings auch schon weiter zum nächsten Event des Tages: Florianimesse in der Innstadt. Erleichtert wurde festgestellt, dass der unmenschlich steile Hügel nur bergab bezwungen werden musste. Bei herrlichstem Wetter ging es also vom Mariahilfparkplatz ins Kloster - kurzer Zwischenstopp mit Messgestaltung (und olfaktorischer Showeinlage von Andreas G.) - und weiter ins Feuerwehrdepot, wo nach den üblichen Festreden der Surbraten auf den Verzehr wartete. Erwähnenswert ist vielleicht noch die Tatsache, dass zum Zeitpunkt der Abreise noch zwei Musikanten abgängig waren; wieder einmal wurde der alte Spruch "I geh nur kurz Tschick kaufn" missbraucht, um sich aus dem Staub zu machen, allerdings nimmt man dazu üblicherweise sein Instrument mit. Ich kann nur hoffen, dass die beiden Steirer Buam doch den Weg nach Hause gefunden haben, aber sicher wird man das wohl erst morgen wissen, wenn "Die Florianijünger, Teil 2" gedreht wird.
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