Sonntag, 14. Dezember 2008

Party-Revue

Aus vielerlei Gründen, von denen keiner hier eine Rolle spielt (ah, doch: gestern haben wir eine Beerdigung umrahmt, und danach haben wir das neue Gemeindeamt - und vor allem die Schinkenstangerl - begutachtet), komme ich erst heute dazu, den vergangenen Freitag nachzubereiten. Nun ist das natürlich schon eine Zeitlang her, daher sind mir sicher einige Details entfallen, mal überlegen:
A ja, das erste was mir (natürlich) einfällt, ist die Verpflegung: Lasagne, Chili, Nudelsalat, Kuchen, reichlich Mineralwasser (und auch alkoholische (!!!) Getränke), Kekse... für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Übrigens, wer noch einen Rest vom Chili ergattern möchte (immerhin wird das mit der Zeit immer besser), sollte sich beeilen, aus sicherer Quelle habe ich erfahren, dass es heute der Vernichtung zugeführt wird. Stattgefunden hat die Party in der ganzen Wohnung der K.s (ok, in fast der ganzen Wohnung, wie einige besonders neugierige Gäste herausgefunden haben), und man konnte nach einiger Zeit mehr oder weniger klar definierte Zonen ausmachen:
1. Main Lounge (Gang): Zusätzlich als Bierdepot genutzt, was diesen Bereich besonders attraktiv machte.
2. Catering Area (Kinderzimmer): Hier wurde die erstklassige Verpflegung serviert, und das meine ich wörtlich, da immer wieder helfende Hände durchgingen und fragten, ob man noch Spießchen oder Nudelsalat wolle.
3. Chillout Corner (Wohnzimmer): Zum gemeinsamen Musizieren auf Xylophon, Blockflöte und Gitarre genutzt. Besonders beliebt war der Raum bei Markus Seidl und Anja S., was unseren Obmann KHB am Samstag zu folgender Feststellung veranlasste: "Wias es schlafts, do werd des nix mid de Kinder werdn, Köpf beinaund und da Rest schaud in zwoa verschiedene Richtungen!"
4. Chatroom (Küche): auch bekannt als "Baileys Bay" oder "Gehds-ned-do-eine, do-san-lauter-Menscha-beinaund"
5. Love Zone (Galerie): ???
6. Smokers' Club (Terasse): Da die Partyzone kein Raucherclub war, trotzten die Anhänger der glühenden Vitaminstangerl regelmäßig der Witterung, um sich ihren Energieschub zu holen.
Bevor ich das Wort an euch übergebe, will ich nur noch kurz den zeitlichen Ablauf skizzieren:
20h: Einmarsch der örtlichen Musikkapelle, Gesamtspiel "Mein Heimatland, Busserlparade
20:15h: Beginn von Starmania bzw. Verzehr der servierten Speisen
21h - 2:30h: offenes Partymachen
2:30h: Treffpunkt Dancefloor (Arbeitszimmer), dort wird die "Only You"-CD ihrer Bestimmung zugeführt
3h - ???: weiteres offenes Partymachen. Zu diesem Zeitpunkt konnten diejenigen, die bis jetzt durchgehalten hatten, von der Lebensweisheit des Christopher K. profitieren ("Es is wichtig, dass ois in am überschaubaren Rahmen bleibt").
Natürlich gibt es viel Erzählenswertes zu berichten, ich wollte aber nur den Rahmen schaffen, jezt seid ihr am Zug: Wer sich an eine lesenswerte Begebenheit erinnnern kann, möge sie bitte in den Kommentaren plazieren.
Noch ein wichtiger Hinweis der Festgeberin: Alkohol (und vor allem Beerenauslese) ist nicht dazu da, um möglichst schnell der Vernichtung anheim geführt zu werden (ja, ich weiß, mich hat das auch erschreckt), sondern anscheinend, um beim Trinkenden möglichst viel Genuß zu erzeugen. Daher ist besagter Wein auch nicht mit Leuten zu teilen, die die erforderliche Muße, um diesen Zustand des Genusses zu erreichen, nicht besitzen.

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Oiso des mit da Beerenauslese kon i nur bestätigen!
Daniela, nächsts moi moch ma des gschickta...

Daniela hat gesagt…

Unglaublich, wos is denn des fia Ratscherei!

Eva, du host recht, nächts Moi kriagt davon nur wer, der des a zu schätzen woaß.

Daniela hat gesagt…

Oiso, mit Ratscherei hob i net an Flo sei Auführlichkeit gmoant, sondern an Chrisi sei indiskrete Art.