Wir sind Kaiser
Gestern kam mir noch ein Gespräch zu Ohren, das ich euch nicht vorenthalten möchte. Missmutig und schlecht gelaunt jammerten ein paar (nicht Schardenberger) Musiker darüber, wieviel Zeit und Aufwand sie für die Konzertwertung investieren mussten, neben Beruf und Familie einfach mehr, als ihnen lieb war. Ich muss zugeben, diese Musiker fuhren zwar mit einer Auszeichnung nach Hause, aber auch mit einem klitzekleinen Groll, der sich durch die ganze Musikkapelle zog. Noch vieles mehr hab ich da gehört, über Probenbesuchsmoral und Kameradschaft... aber jeder weiß ja, was es für Probleme geben kann, wenn Profis und Laien miteinander musizieren. Ich jedenfalls hab mich zufrieden zurückgelehnt und in mich hineingelächelt.
Da denke ich doch viel lieber an den GAK und seine Eigenheiten... an einen Kapellmeister, der bei der Wertung mit einem fröhlichen Grinsen unsere unüberhörbaren Patzer überzeugend ignoriert... an einen Franz G., dem man wieder einmal frech über den Mund fährt, wenn er meint, jetzt wäre es wirklich höchste Zeit, aufzuhören... an die vielen Musi-Mamipapis, die viel Organisationstalent und Kreativität beweisen... an die vielen, die nicht ständig da sein können und trotzdem immer willkommen sind... und vor allem an die, auf die man immer hundertprozentig zählen kann.
So gesehen sind wir doch Kaiser! :-)
Aber jetzt wieder zu aktuellen Problemen: Für unsere Filmenacht im Musiheim am 31. Oktober haben wir noch keinen Beamer und keine Leinwand. WER kann WAS besorgen? Und Filmvorschläge können derzeit auch noch abgegeben werden.
2 Kommentare:
da spruch des tages is aa vom gruaba kemma, wia er de rein midm bratl davonzaht hod: "sie nahmen den leichnam und trugen ihn davon."
beamer kann i eich besorgn.
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