Hobts es unsan Most scho kost?
Heute fand das Hoffest (mit eingebauter Mostkost) des Bauernbundes Schardenberg beim Widegger in Asing statt, und dabei darf eine zünftige Musi (damit sind wir gemeint) natürlich nicht fehlen. Deswegen startete eine kleine Abordnung der tapfersten Schardenberger, unter ihnen der Inhaber des Festrausches Manuel N., schon um 10 Uhr zum Zeltfest nach Freinberg, um sich in die richtige Stimmung zu bringen, sozusagen akustisch vorzuglühen (obwohl auch das normale Vorglühen nicht zu kurz kam). Um halb 12 Uhr traf man schließlich am Asinger Festgelände ein, wo die Bosner praktisch in den Mund fliegen, die Brunnen voll Bier sind und die Fische schon gebraten an Land springen. Derartig gestärkt machte man sich an die Arbeit, und schon nach kurzer Zeit konnten wir die Leute schon gar nicht mehr von den Bierbänken herunterholen, so aufgeheizt war die Stimmung. Nach einem zweistündigen Feuerwerk der Blasmusik (inklusive Stelldichein in Oberkrain) spielten wir zum Abschluss den (Nicht-)Traditionsmarsch "6 im Grünen" von H. Schmid, danach war wieder Essen fassen angesagt, denn Spielen macht bekanntlich hungrig. Als ich mich auf den Weg nach Hause machte, war gerade die Prämierung des Siegermostes im Gange, ich weiß zwar nicht, wer gewonnen hat, aber der Favorit der Herzen war sicher Manuel N. mit seinem "Most aus eigener Erzeugung". Es ist nicht sicher, was er da abgeben wollte, aber eines ist gewiss: auf jeden Fall war es klar, gelb und sicher einmal Alkohol.
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