Instrumentenkunde (5)
Heute gibt es einen kleinen Augenöffner für alle, die dachten, nach der Bassklarinette und dem Bariton-Saxophon könnten die Holzbläser nicht mehr "tiefer sinken". Gerade auf dem Saxophonsektor sind immer wieder alte Ofenrohre zu Instrumenten umgebaut worden, die dem gesunden Menschenverstand widersprechen und ein regelrechtes Erdbeben auf der Bühne erzeugen. Das hier abgebildete Subkontrabass-Saxophon (Tubax) ist in B gestimmt, hat eine Länge von 23 Fuß (fast 7 Meter) und klingt noch zwei Oktaven tiefer als das daneben fast kümmerlich wirkende Tenor-Saxophon. Das Foto stammt übrigens von Jay C. Easton, der auf seiner Homepage eine Sammlung der unglaublichsten Holzblasinstrumente ausstellt, natürlich samt zugehörigen Hörbeispielen wie "In der Halle des Bergkönigs", gespielt auf einer G-Sopran-Klarinette, einem Heckelphon (Bariton-Oboe) und dem Subkontrabass-Saxophon. Zu den Highlights zählen meiner Meinung nach das Bariton-Saxophon in gerader Bauweise, das über zwei Meter hohe Kontrabass-Saxophon sowie eine Abbildung der Octokontrabassklarinette in B, die 3 (in Worten: drei) Oktaven tiefer klingt als eine normale Klarinette und somit das tiefste je hergestellte Holzblasinstrument darstellt (obwohl Experimente mit PVC-Instrumenten gemacht wurden, Töne bis zu unhörbaren 4 Hz erzeugen konnten). Ein (zumindest für Klarinettisten) sehr beeindruckendes Bild der gesamten Klarinettenklarinettenfamilie von As-Piccolo bis B-Octokontrabass findet sich hier. Zum Abschluss gibt es den Videobeweis, dass man solche Monsterinstrumente auch spielen kann:
12 Kommentare:
toll :-(
Mani, woaßt eh, wos aus de Blechreste gmocht wiad, de bei da Herstellung von soichane Instrumente ofoin: Tenorhörner!
Übrigens, schau da de Seitn amoi gonz genau o, de i verlinkt hob, do findest den Vorgänger vom Euphonium, des allseits bekannte "Loo-Phonium"
sog jo e scho nix mehr *g*
der klang hot jo absolut nix reizvolles, hört se mehr noch autos ohne auspuff on...
segst daniela, jetzt sama scho zu zweit :-)
Do gehts jo aa ned um an reizvollen Klang, des muaß vor allem extrem laut sei. Es gibt oba aa Leit, de de Instrumente schee spuin, auf der genannte Website gibts Aufnahmen von Saxophonchöre, de mid Bass und Contrabass bsetzt san, aa auf Youtube losst se do wos Schenas findn.
nojo...
also i find das se des instrument im vergleich zu de anderen Instrumentenkunde-instrumente eigentle ganz passsable anhört und dass ma iats netta nu wenn brauchn der des in schardenberg anfängt! *gg
nojo, der sound vo dem ding is aber net so sonderlich... tuat jo ob und zua wie a oida auspuff ;-)
I darad mi do ois Hornist ned so weit ausm Fenster lehnen, i sog nua "Glücksspirale", "Corno da Gatischia".
Wos is de erste Runde im Hornistenprobespiel?
Auswendig stimmen.
Und die letzte?
Achtelfinale.
der is guad! *gg*
versteh i net
Kommentar veröffentlichen