Der Tag danach
Die Ereignisse des vergangenen Wochenendes lassen sich nur schwer in Worte fassen, naja eigentlich ist es ganz einfach: Sonnwendfeuer, Marschwertung, Poolparty. Alles der Reihe nach: Das Sonnwendfeuer beim Bürgermeister, bei dem wir mit der "kloan Partie" vertreten waren, konnte mit einem überdurchschnittlich motivierten Publikum aufwarten, von dem Teile sogar um 23 Uhr noch bei "Stelldichein in Oberkrain, 2. Teil" mitklatschten, die Betondecke in der Wagenhalle trug zum akustischen Eindruck sicher auch bei. Kulinarisch konnte man mit Steckerlfisch und Bosna "spezial" punkten, und Kasbauer Pepi teilte sein Wissen über "Alice im Wunderland" mit uns. Das Springen übers Feuer fiel bei den Musikern aufgrund allgemeiner Angst vor dem Zorn der Bekleidungsarchivarin aus, jedoch völlig unbegründet, wie sich bei der Poolparty herausstellen sollte. Alles in allem ein gelungenes Fest, wir wären auch gern länger geblieben, aber schließlich hatte man am nächsten Tag noch etwas vor. Schon um 6:30 trafen sich die ersten Musiker, um die Frühmesse in Utzenaich zu gestalten, die vom Pfarrer mit einem "Guten Morgen" begonnen wurde, auch nicht alltäglich. Danach wurde erst einmal das Festzelt inspiziert, wichtige Nachforschungen (grün is Essn, orange is Dringa) angestellt und das Festbier verkostet. Dann ging es zurück zum Antreteplatz, wo der Rest der Truppe schon wartete und unser Stabführer Nösslböck Mani die Versuche eines gewissen Kollegen aus Kopfing, nennen wir ihn Thomas G., ihn nervös zu machen, cool ignorierte. Über die Wertung selbst kann ich nicht viel sagen, den meisten ist nichts aufgefallen, eigentlich immer schon ein gutes Zeichen. Danach "Auf der Stelle abtreten" ins Festzelt, Essen fassen und der MMK Taiskirchen beim Frühschoppen lauschen. Der Festakt mit anschließendem Sternmarsch wurde erfreulicherweise recht kurz gehalten, selbst der LH sprach nur ca. 5 Minuten, aber schließlich wollten auch alle zurück ins Zelt, wo die Ergebnisse verkündet wurden. Hier nun der Höhepunkt des Wochenendes: 91,35 Punkte, Auszeichnung! Als Mani die Urkunde auf der Bühne abholte, kannte der Jubel natürlich keine Grenzen, und der Sprecher bemerkte treffend: "I glaub, bei de Schardenberga wird heid nu gfeiert". Die Nachmittagsunterhaltung wurde von der MK Donaustauf aus Bayern übernommen, die sogar Hamedinger Schos auf die Bierbank brachte, ein Zeichen dafür, wie gut die Stimmung war. Als wir einige Zeit später die Heimreise antraten, überraschte uns Schreiner Max mit der Mitteilung, der Pool sei gefüllt und es lägen Würstl zum Grillen bereit. Über die Ereignisse, die sich hier noch zutrugen, möchte ich keine Auskunft geben, jeder kann die Anwesenden fragen, nur so viel: Es war ein würdiger Abschluss für ein langes, lustiges Wochenende. Beenden möchte ich meinen Bericht mit einer fundamentalen Entdeckung, gemacht von Schreiner Max auf einem Biertisch beim Mitklatschen von "Steirermen san very good":
I hob goa ned gwusst, dass ma si a Lied scheesaufn ko.
5 Kommentare:
Da steigen mir ja die Tränen in die Augen, bei diesem Special-Weekend nicht dabeigewesen zu sein. Unserem Super-Mani möcht ich gratulieren zu dieser fulminanten Premiere. Ich hab da einen Verdacht - angesichts dieser Punktezahl: Waren die Wertungsrichter diesmal Frauen?
jo des woa echt a supa wochnend! auch ein supa beitrag vom flori! na daniela, des woan koane frauen als wertungsrichter.... leider *g*
He Flori, du bist echt a wahnsinn!! Hob goa net gwust, dast du so guat schreim konst!!
jo, des san die verborgenen Talente
flo gratuliere!
an dir is a schriftsteller verloren ganga! sehr guad!
lg hoizi
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