Montag, 9. Juli 2007

Keine leichte Aufgabe, über gestern zu schreiben, vor allem wenn der Zwetschgengeist noch im Hirn umherspukt. Also, woran kann ich mich noch erinnern? Antreten um 9 Uhr zur Generalprobe, quasi ein Test, ob der Vortag (Poltern, Musifest, Hader...) gut überstanden wurde. Danach begaben wir uns nach Kopfing zur Besichtigung der Örtlichkeiten, Auskundschaften der Weizenbar und dem Abholen des Stempels, Zitat Klofrau: "Entweda oamoi fia 30 Cent, oda a Stempel fia an Euro, daun derfst so oft, wiasd wuisd!" Nachdem wir einige Kapellen vor uns miterleben durften, versammelten wir uns am Antreteplatz. Über die Wertung an sich, vor allem über das "normale" Programm, kann ich wieder nicht viel sagen, von der ersten Reihe aus hat man eben nicht den besten Überblick. Aber es ist schon etwas Besonderes, wenn man in bei der Show in breiter Formation auf das euphorische Publikum zumarschiert; wie unser Stabführer Dirmhirn Sepp schon sagte: "Vor de Leid is hoid doch wos aundas." Nach dem Abreten wurde das Festzelt inkl. bayerischer Kapelle aufgesucht, denn die KellnerInnen sollten auch zu ihrem Recht kommen. Über den Festakt kann ich auch nichts sagen, aber um es mit den Worten von Michael Mittermeier und der GKK zu sagen: "Woads eh olle dabei." Am Nachmittag wurde die Beschallung von der WPoS-Combo übernommen, ich glaube, der vom Festgeber gewünschte Erfolg (auffe auf de Tisch') wurde auch erzielt. Ca. um 16 Uhr wurden die Ergebnisse verlesen, 89,69 Punkte, Sehr guter Erfolg! Das Wort "arschknapp" mag einem in den Sinn kommen, aber wie es immer heißt, "Sehr gut" ist sehr gut, und meiner persönlichen Meinung nach (und ich weiß, ich bin nicht allein) haben wir eine super Leistung abgeliefert. Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse kam es noch zu einem emotionalen Höhepunkt, als unser Bezirksstabführer Winter Franz seinen Abschied bekanntgab, um seine Tätigkeit als Landesstabführer aufzunehmen. Die Bierbank-Standing Ovations und "Winter Franz"-Rufe zeigten, was die Schärdinger Musiker von ihm hielten. Erwähnt werden sollte auch sein Nachfolger, Gerhard Dopler aus Wesenufer. Nach diesem letzten offiziellen Teil wurde die Tanzfläche, sprich der Teil der Bühne, der nicht von der Combo eingenommen wurde, eröffnet. Traditionell klang das Musifest an der Weizenbar aus, deren Wert für die vereinsübergreifende Verbrüderung gar nicht genug geschätzt werden kann. Der Großteil der verbliebenen Schardenberger verließ das Fest um ca. 22 Uhr, unbestätigte Gerüchte sagen allerdings, dass unser Stabführer zu dieser Zeit noch anwesend war und daher zu den späteren Ereignissen befragt werden kann...

7 Kommentare:

Testname hat gesagt…

A ja, eine Randnotiz zum Musifest für diejenigen, die es noch nicht mitbekommen haben.

Anonym hat gesagt…

jojo... um 4 sama hoam!

Anonym hat gesagt…

bist du deppad, des woar gestan wieda wos!
a würdiges musifest, sog i do nur!

Hütti hat gesagt…

zur Randnotiz... heit is die Meldung auch bis noch Deutschland kuma, is des Titelbüd in einer großen dt. Zeitung, namentlich der "Bild-Zeitung" ;-)

Testname hat gesagt…

Mani, i hob goa ned gwusst, dass du aa so spät hoam bist, oba 4e is scho extrem

Hütti hat gesagt…

kommt hoit draunan, wos ma nextn tog zum tuan hot ... ;-)

Anonym hat gesagt…

jaja, is scho sche won ma ferien hot!! beim joschi hama don a nu auf a oaspeiß gwen und don hob i e beim eam auf da couch gschlofn!
oba recht vü von dem essn hob i e nimma gschmeckt!

hob i übahaupt wos gessn??